Reconnaissance
Interview Mag

 
 
"Die Zukunft wird nie kommen."
 

 

Der Roman zum Sommer 2015:

Jay Michel Ellis

Interceptor

 
 
August 2015: Bundeskanzlerin Barbara Weller verkündet die Öffnung der deutschen Grenzen für Flüchtlinge, um ihre Kandidatur als UNO-Generalsekretärin anzubahnen
 

Die deutsche Hauptstadt vibriert im Spätsommer 2015 als Weltmetropole von Politik und Kunst. Zur gleichen Zeit ziehen durch Osteuropa kolossale Menschenströme aus dem Nahen Osten, Mittelasien und Afrika, geleitet durch Schlepperbanden und bestärkt durch leichtsinnig agierende Regierungen, die Ausmaß und Motive der Wanderung auf eine ideologische Weise interpretieren. Das Ziel der Migranten sind die reichen Länder Westeuropas. Im Berliner Kanzleramt berauscht man sich an einem späten Augustabend im engsten Kreis um Kanzlerin Barbara Weller an einer riskanten Idee, über deren mögliche Folgen man sich zunächst keine Gedanken machen will. Mit der weltweiten Verkündung einer offenen deutschen Grenze und einer oberflächlichen Integration der Migranten will die Bundeskanzlerin die Kandidatur als neue UNO-Generalsekretärin anbahnen. Ein Triumvirat beschließt in einer informellen Beratung, die Realität zu kuratieren. Aber die Geheimoperation entwickelt bald ein ungeplantes Eigenleben.

Zur gleichen Zeit erreicht der globale Kunstmarkt einen merkantilen Höhepunkt, der Anlass für opulente Vernissagen und Shows zur Eröffnung der Saison. Der neue Berliner Stargalerist Berger lädt seinen Jugendfreund Landgraf zu einer glamourösen Eröffnung in das ehemalige Staatsratsgebäude am Schlossplatz, wo dieser auf die Künstlerin Deirdre trifft. Nach einem Aufenthalt in einer Villa am Scharmützelsee verliert sich zunächst ihre Spur. Landgraf lässt sich auf eine Ermittlung nach den Hintergründen ein. Bald zeichnet sich ab, dass er einer Inszenierung folgen soll, die schließlich in einem Desaster endet. Er muss sich erinnern: an seine Vergangenheit, an seine Jugend in der DDR und an die ersten Zeiten der Liebe, um seine Zukunft zu behalten.

Zwei Sommer später kursiert in informellen Kreisen das Gerücht, dass ein ausländischer Geheimdienst über ein digitales Protokoll der Besprechung im Kanzleramt vom August 2015 verfügt. Unbekannte Informationen über geheime Absprachen zwischen zwei Regierungen als ursächlichen Auslöser der europäischen Flüchtlingskrise werden Landgraf zugespielt. Währenddessen läuft eine Geheimoperation unter dem Codenamen Interceptor an. Im September steht die Bundestagswahl 2017 an. Eine ausländische Macht legt Bundeskanzlerin Barbara Weller die Spielregeln vor: ein unkalkulierbarer Abstieg oder ein politisches Überleben nach den Regeln von Interceptor. Und sie wird alles tun, um an der Macht zu bleiben.

In seinem Roman spiegelt Jay Michel Ellis den Verrat zwischen Paaren, den Akteuren in der Kunstszene und in der hohen Politik. Mit Interceptor verfasst er einen Report über das Westeuropa der unmittelbaren Gegenwart, dessen Verständnis als letzter Vorposten der alten Zivilisation an Dekadenz, innerer Zerrissenheit der Nationen und moralischer Wehrlosigkeit erodiert. Ein Verschwörungsthriller als Referenz zum "Ghostwriter" von Robert Harris.

 
 
 
 
 

 

 
 
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Impressum Interceptor:

Jay Michel Ellis Interceptor
Ein Roman
© Jay Michel Ellis / Reconnaissance Interview Mag, München / Chemnitz 2018.
Alle Rechte vorbehalten.
Lektorat / Editor: Uwe Kreißig
ISBN-Nr.: 978-3-00-059348-2

Rechtlicher Hinweis des Autorenteams: Alle in diesem Buch geschilderten Vorgänge und handelnden Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten wären rein zufällig.

 

 

 
 
 

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